Frankfurter Radsportclub 90 e.v.

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FRC Ehrung im Rahmen des Kreisels

Ehrung der besten FRC-90-Fahrer

Zehn deutsche Meister und ein Europameister

Eingebettet in den 12. Frankfurter Kreisel war die traditionelle Ehrung der besten FRC-90-Fahrer. Mit zehn deutschen Meistertitel und einem Europameister war es das erfolgreichste Jahr seit Langem. Viermal Gold hatte sich in der U17 Malte Maschke gesichert (Omnium, Madison, Mannschaftsvierer Bahn/Straße). Als deutscher Meister kehrten auch Nik Zielke (U17/Mannschaftszeitfahren) und Roman Duckert (U19/Mannschaftsverfolgung) von den diesjährigen Titelkämpfen zurück. Hinzukommt Silber für Roman im Madison.

Stolz ist der FRC 90 auch auf seine Vereinsmitglieder, die für verschiedene Teams starten: Maximilian Beyer (Heizomat rad-net) blickt bei den Männern auf drei nationale Titel (Scratch, Madison, Omnium) und EM-Bronze im Madison. Moritz Malcharek (LKT Team Brandenburg) sicherte sich bei den Europameisterschaften der U23 den Titel im Scratch und holte Bronze im Omnium. Und Leon Heinschke (Development Team Sunweb) sicherte sich mit bei der Drei-Länder-Meisterschaft den deutschen Titel der U23.

Dazu kommen viele weitere Medaillen des Nachwuchses bei Landesmeisterschaften. Dem Nachwuchs kommt auch wieder der Erlös aus dem Verkauf von Tombola-Losen zu Gute, von denen neue Räder gekauft werden.

Kreisel 1. Tag

Kreisel Tag I

Sprinter Maximilian Levy wünscht sich Schlaf

Ein Wiedersehen mit alten Bekannten brachte der erste Tag des Frankfurter Kreisels, so war die deutsche Elite mit Emma Hinze, Pauline Grabosch und Lea-Sophie Friedrich sowie Maximilian Levy und Robert Förstemann am Start. Bei den Sprinterinnen konnte sich nach einem Steherversuch zu Beginn des zweiten Rennens die jüngere Lea vor der älteren Emma durchsetzen. Für Lea ein schöner Erfolg, nachdem in den Wochen zuvor bis Freitag ihre Polizeiausbildung Vorrang hatte. Sie unterstrich nach den Erfolgen bei Meisterschaften und Weltcups auch hier noch einmal, dass ihr der Wechsel von den Juniorinnen zu den Frauen gelungen ist.

Das Keirinrennen gewann Maximilian Levy, der sich zur Zeit nur eins wünscht: „Schlaf“. Das gestand er Moderator Robert Bengsch. Denn das dritte, ein Dreivierteljahr alte Kind sorge für manche schlaflose Nacht. Levy ist am Sonnabend beim Kreisel im Sprint noch einmal zu erleben, die Frauen im Keirin.

Einen Erfolg konnte mit Volker Richter auch ein Frankfurter verbuchen. Der Derny-Fahrer fuhr mit dem frisch gebackenen Berliner Meister der U19 Robin Ruhe (Marzahner RC) in beiden Derny-Läufen auf Rang 1 und ließ Giovanni Schmieder (RSV Venusberg) mit Derny-Fahrer Peter Bäuerlein hinter sich). Ein Sieg war Richter, der erst seit zwei Jahren zu diesem Hobby fand, schon vor Jahresfrist gelungen.

Unter die Besucher des Abends hatten sich mit Michael Hübner, Jens Fiedler und Eyk Pokorny ehemalige Olympiasieger und Weltmeister gemischt. Die Kunstradfahrerinnen aus Rauen zeigten Ausschnitte aus ihren Programmen, die sie auch bei Landes- und deutschen Meisterschaften zum Erfolg geführt hatten. Und drei neue Räder fanden nach der Tombola neue Besitzer.

Kreisel 2. Tag

Kreisel Tag II

Mit Steherversuch Kommissärin ausgetrickst

Nicht nur die enorm hohen Geschwindigkeiten sind bei den Sprintrennen etwas für die Zuschauer. Die hatten auch ihre Freude an der einen oder anderen Finte und den Stehversuchen. So trickste Maximilian Levy Dauergast Tomas Babek im Sprint-Halbfinale aus. Während der Tscheche oben an der Bande über die rechte Schulter Ausschau nach dem Cottbuser hielt, zog Levy nach unten, hatte sofort 20 Meter Vorsprung und kam klar ins Finale. Dort traf er auf den jungen Anton Höhne – und beide zeigten erst mal ihr Können im Stehen, forderten das Publikum zum Applaus auf und ignorierten die kopfschüttelnde, leicht schmunzelnde Kommissärin, die beide aufforderte, das Rennen aufzunehmen. Nach 1:11 Minuten war es soweit – international sind 30 Sekunden zulässig –, Levy nahm das Tempo auf, Höhne setzte schnell vorbei, doch zwei Runden später war der Routinier auf der Ziellinie wieder vorn.

Beim Mix-Teamsprint traten vier Frauen in zwei Läufen jeweils mit einem anderen Sprinter an. Während sich in der 1. Serie Emma Hinze, jüngst als Brandenburger Sportlerin des Jahres geehrt, und Maximilian Dörnbach durchsetzten, fuhren in der 2. Serie Pauline Grabosch und Maximilian Levy die schnellste Zeit. Das Keirinrennen gewann Emma Hinze.

DM Omnium Elite

DM Omnium Elite

Beyer und Brauße sichern sich Omnium-Titel

Es war ein bisschen wie am Vortag bei den Juniorinnen und Junioren: Während Franziska Brauße (WNT-Rotor Pro Cycling) ihre Führung nach der ersten Disziplin in der Frauenkonkurrenz nicht mehr aus der Hand gab, entschied bei den Männern erst das abschließende Punktefahren über den Sieg. Maximilian Beyer (Heizomat rad-net.de) sicherte sich am Ende zum dritten Mal den Titel vor seinem bis dato führenden Mannschaftskollegen Theo Reinhardt.

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DM Omnium Nachwuchs

Teutenberg und Waldhoff sichern sich Omnium-Titel der U19

Die beiden Teilnehmer der Junioren-Weltmeisterschaften 2019 Lea Waldhoff und Tim Torn Teutenberg haben sich bei den deutschen Meisterschaften im Omnium den Titel gesichert. Während Lea (RIG Vorderpfalz) mit der ersten Disziplin, dem Scratch, vorn lag und die Gesamtführung nicht mehr aus der Hand gab, bewies Tim (FC Lexxi Speedbike), dass das abschließende Punktefahren das Feld noch einmal gehörig durcheinanderwirbeln kann.

„Mir bedeutet der Sieg viel, weil er unerwartet kam. Ich habe mir nach unseren Europa- und Weltmeisterschaften zwar einiges erhofft, aber dass es in allen Disziplinen gut läuft, hat mich überrascht. Beim Ausscheidungsrennen läuft es sonst nicht so gut“, erzählt freudig strahlend Lea Waldhoff, die bei der Junioren-WM Fünfte im Scratch geworden war. Auch im nächsten Jahr will sich die 17-Jährige, die sich auf der Straße ebenfalls sehr wohl fühlt, für die JWM in Kairo qualifizieren.

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