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DM Omnium Elite

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Beyer und Brauße sichern sich Omnium-Titel

Es war ein bisschen wie am Vortag bei den Juniorinnen und Junioren: Während Franziska Brauße (WNT-Rotor Pro Cycling) ihre Führung nach der ersten Disziplin in der Frauenkonkurrenz nicht mehr aus der Hand gab, entschied bei den Männern erst das abschließende Punktefahren über den Sieg. Maximilian Beyer (Heizomat rad-net.de) sicherte sich am Ende zum dritten Mal den Titel vor seinem bis dato führenden Mannschaftskollegen Theo Reinhardt.

Die 21-jährige Brauße, die 2019 schon drei deutsche und zwei Europameistertitel erkämpfte, hatte alle vier Disziplinen als Beste absolviert. Selbst beim abschließenden Punktefahren ließ die deutsche Radsportlerin des Jahres trotz guten Vorsprungs nichts anbrennen, punktete in sieben von acht Wertungen und fuhr darüber hinaus als Erste über die Ziellinie. Mit 149 Punkten hatte sie 22 mehr als Teamkollegin Lea Lin Teutenberg auf dem Konto. Kurios und mit glimpflichem Ende: Beide waren nach der Hälfte des Rennens gemeinsam gestürzt, konnten dieses aber fortsetzen. „Ein Titel ist immer viel wert. Die Meisterschaften in Frankfurt sind ein fester Punkt im Kalender, auch wenn der Weg für mich weit ist“, erzählte Brauße, die aus der Nähe von Stuttgart anreiste. „Die Bahn ist einfach gut, es macht hier Spaß zu fahren. Frankfurt ist schon unser zweites Zuhause“, blickt sie auf die Zeit seit Juniortagen zurück.

Wie Brauße war auch Theo Reinhardt mit acht Zählern Vorsprung ins Punktefahren gegangen. Doch hier hatten gleich mehrere Konkurrenten Chancen, ihre Platzierung zu verbessern. So kam Reinhardt erst bei der siebten Wertung zum Zuge, während sich heizomat-Kollege Maximilian Beyer leicht an ihm vorbeigeschoben hatte, vor der letzten Wertung aber nur mit einem Punkt mehr führte. Beyer fuhr konsequent und setzte sich im Zielsprint durch, während Reinhardt außen vor blieb. „Das Rennen war hart, ein bisschen hat geholfen, dass wir zu zweit aus einem Team gefahren sind“, schätzt der frisch gebackene Meister ein, der nun auf einen Drei-Jahres-Rhythmus seit 2013 kommt und die Stimmung im Oval lobt: „Die ist jedes Jahr super.“

Hinter den beiden machte vor allem der Frankfurter Leon Heinschke (Development Team Sunweb) als bis dato Fünfter Feuer. Er zog 30 Runden vor Schluss mit Justin Wolf (Bike Aid) gleich und sicherte sich mit der letzten Wertung Bronze. Der 20-Jährige, der seinen Vertrag bei den Profis zum dritten Mal verlängern konnte, ist eigentlich auf der Straße zu Hause. Große Unterschiede zur Bahn sieht der Deutsche Meister Straße der U23 nicht. „Wenn man die Technik beherrscht, ist es das Gleiche. Auf der Straße muss man am Berg drücken, bei der Bahn ist es bei den Punktwertungen.“

Stark auch die Leistung des noch-Junior-Fahrers Hannes Wilksch (RC Luckau). Der gebürtige Strausberger und Junioren-Weltmeister in der Mannschaftsverfolgung verbesserte sich um zwei Plätze auf Rang 5.(Mehr unter Ergebnisse und rad-net)

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